Zunächst durchzogen die Menschen über viele Jahrhunderte hinweg als Wandernde die Erde. Sie folgten den Herden, den Jahreszeiten und dem Ruf des Überlebens.
Erst mit der Entdeckung des Ackerbaus begann ein Wandel: Die Menschen blieben, bestellten das Land und wurden sesshaft.
Aus einfachen Hütten entstanden Dörfer.
Aus Dörfern wuchsen Siedlungen.
Und schließlich erhoben sich ganze Burgen und Paläste, in Stein gemeißelt, hoch in den Bergen.
So begann das mittelalterliche Zeitalter der Stämme.
Im Schatten der Jahre ging ich meinen Weg,
nicht auf goldenen Pfaden, sondern durch Geröll und Nacht.
Die Hölle war kein Ort aus Feuer allein,
sie wohnte in meinem Zweifel, im zersplitterten Selbst,
im Schweigen Gottes, das schwerer wog als jedes Wort.
Ich ging, obwohl der Boden nachgab.
Ich blieb, obwohl Stimmen mich fortziehen wollten.
Zwischen Schuld und Hoffnung lernte ich,
dass Glauben nicht heißt, sicher zu sein,
sondern standzuhalten, wenn nichts gewiss ist.
Die Ungewissheit war mein Begleiter,
ein dunkler Mantel auf meinen erschöpften Schultern.
Doch mitten im Abstieg entzündete sich ein leises Licht:
nicht der Triumph des Starken,
sondern die Demut dessen, der nicht mehr flieht.
So wurde ich kein Herr über die Finsternis,
sondern ihr Zeuge.
Gezeichnet, doch nicht gebrochen,
ging ich hindurch
und fand im Weitergehen, den Anfang eines neuen Abenteuers...